Am 21.9. ging es also gegen die Sportfreunde des Niendorfer TSV, die gerade frisch aus der 2. Landesliga aufgestiegen sind. Entsprechend kontrovers wurde schon vor dem Spiel diskutiert, ob das Spiel eher als Selbstläufer oder doch als Herausforderung zu sehen sei. Die Antwort vorweg: Ein Selbstläufer war es sicher nicht. Die Doppel starteten zwar gewohnt gut und der BTV ging mit 2:1 in Führung, doch das obere Paarkreuz musste im Anschluss Federn lassen. So gingen Marcins und Christians Spiele leider beide an die Gastgeber. Auch die Mitte konnte nicht gewohnt überzeugen, sodass nur Stas sein Spiel nach Hause bringen konnte. Zwischenstand: 4:3 für Niendorf. Man merkte, dass die Anspannung und der Druck langsam zu nahmen – man wollte unbedingt die beiden Punkte mit nach Hause nehmen. Im unteren Paarkreuz konnte ich eher durch Kampf als durch Können mein Spiel gewinnen und auch Michi schien heute leider von der Rolle zu sein. Das Spiel blieb weiter eng, wobei Niendorf den Vorsprung knapp halten konnte (5:4).
Das obere Paarkreuz war nun gefragt, den Rückstand in einen Vorsprung zu verwandeln. Doch auch im zweiten Spiel mussten sich Christian und Marcin trotz guter Leistung geschlagen geben. Es war nun das Szenario eingetreten, dass keiner vorher für voll genommen hatte, obwohl es jeder irgendwie schon geahnt hatte: 7:4 für Niendorf. Es gibt angenehmere Ausgangssituationen, um sich jetzt an die Platte zu stellen. Zum Glück konnten Martin, Stas und ich die nächsten Punkte einfahren, sodass wir in der Lage waren, wieder eine offene Ausgangsituation für das letzte Einzel und das Schlussdoppel herzustellen. Christian und Martin konnten wieder beeindruckend unter Beweis stellen, warum sie bisher ungeschlagen sind. Leider hat es dann trotz Kampf nicht zum Sieg gereicht. Jedoch kann man sich glücklich schätzen, dass man nach diesem Spielverlauf noch einen Punkt mitgenommen hat. Hier auch nochmal ein Glückwunsch an die Niendörfer. Ich bin gespannt, wie sich die anderen Mannschaften im Sachsenweg schlagen werden.

Der Abend fand dann den obligatorisch entspannten Ausklang – das Bier schmeckte wie bei einem Sieg!

Andreas